Rettungsschwimmer können mehr als Wasserrettung

Klarer Fall - es bringt keinem verunglückten Menschen etwas, wenn er von seinem Retter aus dem Wasser gezogen werden kann, aber dann keine weitere Versorgung erhält! Diesem Problem hat sich die DLRG angenommen! Wenn Menschen in Wassernot sind und Retter der DLRG im Einsatz sind, dann sind immer entsprechend ausgebildete Helfer mit vor Ort.

Die Ausbildungen zum Sanitätshelfer (SanA) oder zum Sanitäter (SanB) sind Bestandteil aller höheren Ausbildungen in der DLRG. Mindestens der SanA ist Voraussetzung, um eine der Fachausbildungen (z.B. Fachausbildung Wasserrettungsdienst, Bootsführerschein, Einsatztauchschein) erfolgreich abschließen zu können.

Die Ausbildungen finden entsprechend der jeweils gültigen Prüfungsordnungen statt. Sie sollen die Helfer auf ein Qualifikationsniveau bringen, das zwischen dem eines Ersthelfers und einem Rettungssanitäters liegt. Inhaltlich befassen sich die Teilnehmer daher vor allem mit erweiterten Kenntnissen und Maßnahmen zur Wiederbelebung, den Umgang mit Beatmungsbeutel und Sauerstoff, Halswirbelsäulenstützkragen und verschiedenartigen Tragen. Im SanB stehen weiterhin die Rettung aus dem Wasser mit Tragen, die Vorbereitung von Injektionen und Infusionen sowie die Intubationsvorbereitung auf dem Lehrplan. Dabei versuchen die Ausbilder Theorie und Praxis in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und auf besondere Schwächen der Teilnehmer einzugehen. Denn nur, wer eine gute Ausbildung bekommen hat, kann im Ernstfall richtig reagieren.

Kurse zum SanA und dem darauf aufbauenden SanB finden nach Bedarf statt. Interessenten sollten sich daher frühzeitig bei der Techn. Leitung Ausbildung melden, um über die nächsten Ausbildungstermine informiert zu werden. Die Anmeldung erfolgt üblicherweise über ein Anmeldeformular, das auch über die jeweiligen Hallenbad- und Wachleiter zu bekommen ist.

Wir freuen uns auf dein Interesse und deine Teilnahme bei einem unserer nächsten Kurse!